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Skike Einsteigerkurs - Der Weg zum guten Stand

    Muss so ein Kurs überhaupt sein?

    Meine ersten Erlebnisse auf Skikes waren schmerzhaft:

    Der Verkäufer hat mir gleich die Rollen unter die Füße geschnallt mit der Bemerkung: "Zum Bremsen einfach die Unterschenkel nach hinten drücken".
    Als Langläufer spürte ich gleich einen guten Stand und spurtete los, nur einen Helm auf dem Kopf. "Wow", dachte ich begeistert, "die Dinger sind schnell!" Da - ein leichter Abhang, der in eine Kurve mündete. "Wie war das mit dem Bremsen? Verflixt, wo sind die?"

    Das waren die letzten beiden Gedanken, bevor sich die Ellbogenpartie meines Pullovers rot färbte und mein Steißbein für Wochen Stühle gemieden hat.
    Kein guter Anfang auf Skikes - aber der erste Schritt zur Trainerlizenz.

    Wenn der Anfang daneben geht

    Wunden und Prellungen verheilen schnell, aber der Kopf speichert Schmerzhaftes gründlich ab. Ich habe Monate gebraucht, um volles Zutrauen zu den Skikes zu finden - wo doch gerade das Bremsen so einfach ist, wenn man es richtig gelernt hat.

    Mein verkorkster Anfang war für mich Motivation, es als lizenzierter Trainer richtig zu lernen und zu lehren. Dann sind Stürze in Einsteigerkursen extrem selten - und wenn überhaupt, dann harmlos und nie blutig. Ich kenne ausnahmslos niemanden, der schlecht über Skikes redet und einen Kurs besucht hat. Kursabsolventen sind hingegen vom Skiken begeistert - ebenfalls ausnahmslos, was Gründe hat: In einem Kurs wist du selbst viele davon finden.

    Im Tagebuch eines Neuskikers von Holger Schuster kannst du verfolgen, wie die ersten Wochen nach einem Einsteigerkurs verlaufen können. Es kommt schön zum Ausdruck,  dass auch ein Beginner sofort mit beruhigender Sicherheit auf den Skikes steht - sofern er die technischen Grundlagen mitbekommen hat.

    Also: Ja, ein Kurs muss sein!

    Ich schreibe das nicht, um mir die Kurse zu füllen - es sind Erfahrungswerte; selbst Inliner- und Langlaufprofis sind darauf angewiesen, dass ihnen jemand effektives Bremsen erklärt. Die Investition für einen Kurs von 60 Euro ist wahrlich gering gegenüber dem hohen Maß an Sicherheit und vernünftiger Fahrtechnik danach. Dann kennst du die Antworten auf folgende Fragen, weil sie praktische Erfahrungen gesammelt haben:

    • Was kann ich mit Skikes alles machen?
    • Welche Einstellungen muss ich vornehmen, damit ich einen optimalen Stand habe?
    • Wie bremse ich? Wie halte ich auch bei hohem Tempo im Notfall an? 
    • Warum ist eine korrekte Skating- und Stockeinsatz-Technik so wichtig? 
    • Welche Übungen bringen mich zum Gleiten wie auf Wolken?
    • Und ganz grundsätzlich: Warum ist Skiken so dermaßen gesund?

    Reicht das? Wenn ja, dann melde dich rechtzeitig an, denn die Kurse sind bei den aktuellen Presseberichten und der rasant steigenden Popularität des Sports meistens ausgebucht. Wenn nein, dann lies, was Teilnehmer nach einem Einsteigerkurs über das Skiken sagen.

    Zeitpunkt einer Investition: Mit eigenen Skikes zum Kurs oder ohne?

    65 Euro sind nicht viel, wenn du damit einen tiefen Blick in die Welt einer faszinierenden Sportart werfen kannst und anhand der praktischen Erfahrungen genau weißt, wie sich Skikes unter den Füßen anfühlen. Mit etwas mehr als 300 Euro musst du aber rechnen, wenn die Anschaffung eigener Skikes, Stöcke und Schützer ansteht. 

    Wenn dir die Investition viele Jahre Spaß und eine beneidenswerte Fitness einbringt, ist das sicher angemessen. Was aber, wenn nicht? Dann tut im Nachhinein jeder Euro weh.
    Deshalb mein Rat:

    Erst Kurs machen, dann eine Ausrüstung kaufen

    Nütze das Angebot, das dir jeder Lizenztrainer macht: Fahre im Kurs mit Leihskikes und -stöcken. So kannst du ohne Risiko das Material erspüren und lernst den Sport mit Feinheiten, Tricks, Tipps und ein paar Kilometern von seiner ehrlichsten, besten Seite kennen.

    Der Kurs versetzt dich in die Lage, eine für dich gute Entscheidung zu treffen: Entweder du leistest dir danach die Anschaffung - oder du hattest drei Stunden Spaß und Training, kannst nun über das Thema Skiken mitreden und bist um eine sportliche Erfahrung reicher.

    Wer danach noch immer unsicher sein sollte (was ich kaum erlebe, aber es gibt diese Menschen vom Typ "Analyzer"), kann für ein, zwei Tage bei jedem guten Händler eine Ausrüstung ausleihen und bekommt die Gebühr normalerweise auf einen Kauf angerechnet.

    Niemand muss also eine 300 Euro teure Katze im Sack kaufen, sondern weiß mit einem Kurs genau, was ihn beim Skiken erwartet: Eine Welt mit uneingeschränkten Möglichkeiten, für die er nach den ersten eigenen Touren weit mehr als 300 Euro bezahlen würde...

    Unzählige Referenzen zum Einsteigerkurs

     


     

     

    Andreas Ogger - skike TrainingsCenter Stuttgart

    Tel: 07152-90 95 905 | E-Mail: info@schwaben-skike.de

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